Wie kann eine SokratesMap die (Entscheid-)Findung unterstützen?

Aktualisiert: Sept 10

Damit partizipative Entscheidungsfindung überhaupt erst ermöglicht wird braucht es Werkzeuge, die den Dialog unterstützen. Vor einiger Zeit sind wir dabei auf die SokratesMap gestossen und waren sofort begeistert.


Die von Thomas Braun entwickelte SokratesMap gehört zu den morphologischen Werkzeugen, wie z,B. die doppelte Buchhaltung und das chemische Periodensystem oder die Kybernetik und der morphologische Kasten. Sie ermöglicht eine schnelle Big-Picture Auslegeordnung im Dialog zwischen den Disziplinen.

Das Prozedere ist denkbar einfach: Auf der SokratesMap werden alle relevanten Themen kartographiert und miteinander in Verbindung gebracht. Somit entsteht sukzessive eine visuelle Landkarte der Bereiche des Wissens. Aber auch Bereiche des Nichtwissens können als "weisse Flecken" auf der Landkarte abgesteckt werden. Somit eignet sich die SokratesMap sehr gut, um ein erstes verbindliches Bild der Lage zu entwickeln (siehe Beispiel Gemeinden).

Nach erfolgreicher Identifizierung der Themenfelder werden die Beteiligten eingeladen, "Farbe zu bekennen" - ganz wörtlich färben sie dabei die Felder der Karte im Sinne einer Heatmap ein. Das vermittelt einen Blick auf die Stärken und Schwächen. Man sieht auf einen Blick die Zusammenhänge, die die Organisation aktuell sichert und trägt und man sieht die gefährdenden Zusammenhänge, unter welchen die Organisationen leidet und Ressourcen verliert. Einzigartig an der SokratesMap ist das Sammeln von verschiedenen Wahrnehmungen und Meinungen, denn diese werden auf der Map zum besprechbaren Innovationspotenzial. Die SokratesMaps wirken wie ein Katalysator und vergemeinschaften kreativ die Unterschiedlichkeiten. Kollisonen werden proaktiv erwartet und als Innovationsquelle genutzt.

Die SokratesMap als Cockpit der Strategiearbeit und verbindendes Big Picture diverser Disziplinen.  

So lässt sich die SokratesMap als "Cockpit" der Strategiearbeit nutzen - drängende Handlungsfelder und deren Zusammenhänge werden damit sichtbar gemacht. Massnahmenpakete und Optionen lassen sich graphisch fassen. Nach und nach ändert sich die Einfärbung der Karte mit bewusstem Fokus und Bündelung der Energien. Über den zeitlichen Verlauf (rückblickend, aktuell und nach vorne schauend) lassen sich die Kern DNA und die weichen Erfolgsfaktoren der Organisation ablesen, die für die Zukunft tragend sind.


ITMC Take:

Die erfolgreiche Strategiearbeit basiert auf dem Einbezug aller Akteure in einen dauerhaften Dialog und der durchgängigen und transparenten Vernetzung mit adressatengerechten Werkzeugen über alle Ebenen und Disziplinen hinweg. Die SokratesMap ist ein hervorragendes Werkzeug, um diese Vernetzung in einem Big Picture zu visualisieren und schnell ein Bild der Lage zu entwickeln. Wir setzen SokratesMap für die iterative Strategieentwicklung ein, weil das Werkzeug gut zu Living Strategy® passt: Themenfelder können sukzessive erkundet und punktuell vertieft werden - ohne den Überblick für das grosse Ganze zu verlieren.

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